Kindertagesstätte Groß Laasch

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Ludwigsluster Str. 34
19288 Groß Laasch

Telefon (03874) 21216

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: von 6.00 - 17.00 Uhr
Nach Absprache ist die Betreuung auch über 17.00 Uhr hinaus möglich.

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Die Kindertagesstätte befindet sich in Trägerschaft der Volkssolidarität und betreut die Kinder im Alter von unter eins bis zehn Jahren. Die Kinder der Kita üben oft kleine Programme ein, die sie den Omas und Opas zu ihren monatlich stattfindenden Veranstaltungen, aber auch zu anderen Veranstaltungen der Gemeinde vortragen.

 

Seit dem 08.Mai 1952 gibt es durchgängig ,bis zum heutigen Tag, eine Kindertagesstätte in Groß Laasch. Anfangs "nur" als Kindergarten mit einer Kapazität von 30 Kindern. 1974 hatte sich die Anzahl der Kinder bereits auf 90 erhöht.

Am 01.05.1958 eröffnete die Gemeinde eine Saisonkrippe , in der 12 Kinder betreut wurden. 1960 zog die Krippe in das damals schönste Haus des Ortes. Es wurde im Volksmund die Villa genannt. 1990 fand dann auch der Kindergarten in der Villa sein neues Domizil.

Nach umfangreichen Sanierungs-und Umbaumaßnahmen konnten die Kleinsten der Gemeinde, am 13.05.2006 , ihre Villa wieder in Beschlag nehmen. An der Wiedereröffnung nahm auch der Landwitschaftsminister des Landes Mecklenburg Vorpommern Till Backhaus teil.

 

Krippe:
ganztags = 218,85 €/Monat
halbtags  = 121,68 €/Monat
teilzeit     = 131,31 €/Monat

Kindergarten:
ganztags = 152,13 €/Monat
halbtags  = 91,28 €/M0nat

Hort:
ganztags = 71,89 €/Monat
teilzeit     = 43,13 €/M0nat


Aktuelle Meldungen

Groß Laasch - Klarheit für Laascher Eltern

(12.03.2020)

Gemeinde und Volkssolidarität beantworten wichtigste Fragen zum anstehenden Trägerwechsel der Kita Groß Laasch

Nach den monatelangen Diskussionen um die Zukunft der Kita „Laascher Strolche“ haben jetzt endlich mal alle Beteiligten an einem Tisch gesessen. Gemeinsam mit der Volkssolidarität Südwestmecklenburg – aktueller Träger der Kita in Groß Laasch – hatte die Gemeinde zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Vor allem für die besorgten Eltern endlich mal eine Möglichkeit, die dringendsten Fragen über die Zukunft der Betreuung ihrer Kinder klären zu können. Denn ab dem 1. Januar 2022 wird die Kita wieder von der Gemeinde betrieben (wir berichteten).

„Die Stimmung war friedlich, es gab kein böses Wort“, erklärt Bürgermeister Markus Lau. Etwa 40 Eltern und das gesamte Kita-Team waren der Einladung gefolgt. Die wichtigste Frage von Seiten der Eltern: Was passiert, wenn die Gemeinde zum Januar 2022 nicht ausreichend Personal für die Kita hat? Denn fest steht, dass alle Erzieherinnen bei der Volkssolidarität bleiben und somit die Groß Laascher Kita zum 31. Dezember 2021 verlassen werden. „Das ist der ausdrückliche Wunsch des Teams“, bestätigt Holger Mieth, Geschäftsführer der Volkssolidarität Südwestmecklenburg.

Die Gemeinde sei um einen fließenden Übergang bemüht, wie Markus Lau erklärt. Damit für die Kinder und Eltern nicht von einem auf den anderen Tag alles anders ist, sollen neue Erzieher schon vorher in der Kita eingearbeitet werden, um die Kinder und die Abläufe kennenzulernen. Dabei will die Volkssolidarität die Gemeinde unterstützen. „Unsere Mitarbeiterinnen haben sich bereit erklärt, den neuen Erziehern alles in einer Art Praktikum zu erklären. Das rechne ich Ihnen hoch an“, erklärt Holger Mieth. „So eine Bereitschaft nach dieser schweren Zeit zu zeigen, ist nicht selbstverständlich.“

Im kommenden Jahr will die Gemeinde mit der Suche nach neuem Personal beginnen. Dass ab dem 1. Januar 2022 direkt zehn neue Erzieher in Groß Laasch tätig sein werden, will Markus Lau nicht zusichern. „Aber ich bin optimistisch, dass wir auch diese Situation meistern werden.“ Auch über die Einrichtung der Kita müssen sich die Gemeinde und die Volkssolidarität in den kommenden Monaten einig werden. Denn der Großteil gehört dem jetzigen Träger. „Wir werden rechtzeitig eine Bedarfsplanung aufstellen. Das betrifft sowohl das Personal als auch die Ausstattung“, erklärt Markus Lau. Erst, wenn alle Kriterien erfüllt sind, erhält die Kita ihre Betriebserlaubnis vom Landkreis.

Für beide Parteien sei dieser Trägerwechsel eine neue, unbekannte Situation, wie Markus Lau und Holger Mieth erklären. „Im Interesse der Kinder werden wir deswegen auch zusammenarbeiten, um den Übergang so gut wie möglich gestalten zu können“, so der Bürgermeister. Am wichtigsten sei es jetzt erst einmal, dass Ruhe in die Kita einkehrt und alle Beteiligten Klarheit haben. Das habe man mit der Bürgerversammlung erreichen können.

„Trotzdem ist die Situation für unsere Mitarbeiterinnen hart“, so Holger Mieth. Er ist stolz auf sein Team in Groß Laasch, das zusammenhält und die Betreuung für die Kinder bis zum Trägerwechsel gewährleisten will. Anschließend werden die Frauen in anderen Einrichtungen der Volkssolidarität arbeiten können.

Denise Schulze

SVZ am 12.03.2020

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Klarheit für Laascher Eltern
Foto: Bürgermeister Markus Lau und Geschäftsführer der VS- SWM Holger Mieth

Groß Laasch - Träger bleibt noch zwei Jahre

(11.03.2020)

Volkssolidarität gibt Kita erst Ende 2021 ab / Antrag der Gemeinde Groß Laasch auf vorzeitige Betriebsübernahme ist damit hinfällig

Die Volkssolidarität Südwestmecklenburg wird die Kita „Laascher Strolche“ in Groß Laasch bis zum 31. Dezember 2021 weiterbetreiben. Darauf einigten sich Vorstand und Geschäftsführung der Volkssolidarität gemeinsam mit Erziehern und Elternvertretern auf einer Krisensitzung am Mittwoch. Mit der Entscheidung ist der Antrag der Gemeinde auf die vorzeitige Betriebsübernahme der Kita hinfällig. Die von den Groß Laaschern beschlossene Rekommunalisierung kann somit entsprechend der Kündigungsfrist erst in knapp zwei Jahren umgesetzt werden.

Der Beschluss, die Kita „Laascher Strolche“ in die kommunale Trägerschaft zurückzuholen, hatte für Verunsicherung unter Eltern und Erziehern gesorgt (SVZ berichtete).

Wie der Geschäftsführer Holger Mieth aber am Mittwoch versicherte, würden alle Mitarbeiter, die bei der Volkssolidarität bleiben wollen, auch übernommen werden. Auf der Sitzung signalisierten die Erzieherinnen, weiterhin bei der Volkssolidarität arbeiten zu wollen. Ihr größter Wunsch aber sei es, dass in die Einrichtung wieder Ruhe einkehre.

Nun geht die Debatte bereits am kommenden Montag in die nächste Runde. Dann steht für Holger Mieth und Vorstandsvorsitzende Jacqueline Bernhardt ein Verhandlungsgespräch mit dem Groß Laascher Bürgermeister Markus Lau an. „Wir wollen Lösungen für eine vernünftige Übergabe finden“, erklärt Mieth. „Außerdem werden wir bei der Bürgerversammlung am Dienstag, 10. März, präsent sein, um gegebenenfalls unsere Interessen zu vertreten.“ Die Entschlossenheit von Träger und Erziehern schien auch die anwesenden Eltern am Mittwoch zu beruhigen. Sie hatten zunächst eine Kündigungswelle unter den Mitarbeitern befürchtet.

Bürgermeister Markus Lau hatte gestern von der Entscheidung auf der Internetseite der Volkssolidariät erfahren. „Im Stillen hatte ich gehofft, der Träger würde uns entgegenkommen“, sagt er. „Damit wir schneller Frieden in die Sache reinkriegen.“ Jetzt müsse man mit der „Pattsituation“ klarkommen und konstruktiv die kommenden Monate miteinander arbeiten.

Ursprünglich wollte die Gemeinde die Kita zum 1. Oktober 2020 übernehmen. Jedoch war ihre Kündigung zwei Tage nach der Frist bei der Volkssolidarität angekommen. Wegen der nun späteren Rekommunalisierung verschiebt sich auch die Stellen-Ausschreibung der Gemeinde für die Kita auf das nächste Jahr. Dass die Gemeinde als neuer Träger genügend Personal finden wird, daran zweifelt der Bürgermeister nicht. „Da habe ich keine Bange“, sagt er. „Als Gemeinde zahlen wir den Tarif des öffentlichen Dienstes, es gibt ein 13. Gehalt und 30 Tage Urlaub.“

Vor 25 Jahren hatte die Gemeinde ihre Kita aus wirtschaftlichen Gründen an einen Träger abgeben müssen. „In der Zwischenzeit ist viel passiert“, sagt Lau. „Es gibt ein neues Gesetz für die Kindertagesbetreuung. Die Kita wird uns finanziell nicht mehr so belasten wie früher. Am Ende kommen wir mit plus-minus-null raus.“

Katharina Hennes

SVZ am 07.03.2020

Groß Laasch - „Es zerreißt uns das Herz“

(01.03.2020)

 

Rekommunalisierung der Kita: Nach Kritik der Eltern äußern sich jetzt auch Erzieher besorgt zur Situation

Der Beschluss der Gemeindevertreter, die Kita „Laascher Strolche“ wieder zurück in kommunale Trägerschaft zu führen, sorgt weiterhin für Unruhe. Nachdem sich Eltern gestern besorgt über die Absicherung der Betreuung ihrer Kinder während der Zeit des Trägerwechsels äußerten, melden sich nun auch die Erzieherinnen zu Wort: „Wer uns kennt, weiß, dass wir immer ein freundliches, für alles aufgeschlossenes Team sind und alles für das Wohl der uns anvertrauten Kinder tun“, schreibt Kita-Leiterin Anne Sophie Laudan. Die Einrichtung sei seit Jahren vollkommen ausgelastet. „Allein das zeugt vom gegenseitigen Vertrauen der Eltern und Erzieherinnen und von der Zufriedenheit der Eltern mit unserer Arbeit“, sagt sie und widerspricht damit den Darstellungen des Bürgermeisters Markus Lau in der SVZ. Die Kita-Leiterin bedauert, dass der Bürgermeister nicht im Vorfeld Kontakt zur Einrichtung aufgenommen habe, um sein Vorhaben der Rekommunalisierung mit den Betroffenen zu besprechen. „Wie kann er ein Team für seine Gemeinde-Kita gewinnen, wenn er nur selten Interesse an unserer Arbeit zeigte und zeigt.“ So sei viel Unmut und Unsicherheit bei Eltern und Erzieherinnen entstanden. „Das zerreißt uns das Herz.“

 

Die Ängste der Horteltern seien auch an den Erzieherinnen nicht spurlos vorüber gegangen. „Aber auch dafür hatten wir der Gemeinde Vorschläge unterbreitet. In unserem Dorf gibt es einen gut funktionierenden Jugendclub, in dem die zwei Stunden Hortbetreuung gut gestaltet hätten werden können. Dann wäre auch in der Kita mehr Kapazität, denn die Anfragen auf Plätze reißen nicht ab, so Anne Sophie Laudan. Sie und ihr Team hoffen, dass die Gemeinde und der jetzige Träger Volkssolidarität Südwestmecklenburg eine Übergangszeit zum Wohle der Kinder, Eltern und Erzieherinnen gestaltet. Wie Bürgermeister Markus Lau ankündigte, wird es am 10. März um 18 Uhr eine Versammlung im Kulturhaus zur Zukunft der Kita geben. Eine offizielle Einladung dazu hat es bisher nur an die Eltern gegeben.

 

Katharina Hennes

SVZ am 29.02.2020

 

 

Groß Laasch - Das denken Eltern über den Trägerwechsel der Kita

(28.02.2020)

Sie fühlen sich allein gelassen, vermissen die Kommunikation sowohl von Seiten der Gemeinde als auch der Volkssolidarität Südwestmecklenburg und leiden gemeinsam mit ihren Kindern unter der aktuellen Situation bezüglich des bevorstehenden Trägerwechsels in der Kita „Laascher Strolche“. Nach Bekanntwerden des Beschlusses der Gemeindevertretung Groß Laasch, die örtliche Kita spätestens ab 2022 wieder aus kommunaler Hand betreiben zu wollen , wendeten sich besorgte Eltern an unsere Redaktion.

Eine schwer zu ertragende Situation

Tina Eberhard und Verena Jahrend haben Angst, sie sind verunsichert. Ihre Kinder werden in der Groß Laascher Kita betreut. Doch in der Diskussion um die Zukunft der Einrichtung fühlen sie sich alleine gelassen. „Wie soll es denn jetzt weitergehen? Mit uns redet niemand, wir wollen endlich Fakten“, erklärt Tina Eberhard, die ein zweijähriges Kind in der Kita hat. Außerdem ist sie Mitglied im Elternrat. Die Situation gerade sei nur schwer zu ertragen. „Die Kinder merken auch, dass etwas nicht stimmt. Wenn wir sie morgens in die Kita bringen, stehen die Erzieherinnen mit Tränen in den Augen vor uns“, so Verena Jahrend, deren dreijähriger Sohn in der Kita betreut wird.

Hintergrund: Holger Mieth, Geschäftsführer der Volkssolidarität Südwestmecklenburg, hatte auf SVZ-Anfrage gesagt, Erzieherinnen der Kita würden sich bei einer Übernahme der Einrichtung durch die Gemeinde nach einer anderen Arbeitsstelle umsehen.

Eltern sehen sich nach neuen Betreuungsplätzen um

Das Wohl der Kinder sollte im Vordergrund stehen, sind sich die Frauen einig, die stellvertretend für die Eltern der „Laascher Strolche“ sprechen. Doch das sei aktuell nicht mehr der Fall. „Die Fronten zwischen der Gemeinde und der Volkssolidarität sind verhärtet“, ist sich Tina Eberhard sicher. Vor allem die Frage, wie es in der Übergangsphase zur kommunalen Trägerschaft weitergehen soll, beschäftigt die Eltern. „Wenn alle Erzieherinnen kündigen, was passiert dann mit unseren Kindern“, fragt Verena Jahrend. Einige Eltern hätten sich bereits nach neuen Betreuungsplätzen für ihre Kinder umgesehen.

Grundsätzlich haben die Frauen nichts gegen eine Rekommunalisierung. „Aber der Weg dahin war falsch“, erklären die Mütter. Sie wollen sich gemeinsam mit der Gemeinde und der Volkssolidarität an einen Tisch setzen, um über den Trägerwechsel zu sprechen und dadurch die Zukunft ihrer Kinder absichern zu können.

Da muss gemeinsam eine Lösung gefunden werden, ein konkreter Plan. Das ist für uns als Eltern existenziell. Tina Eberhard, Mutter

 

Außerdem schlagen die Frauen vor, bei einem Gespräch auch eine Schiedspartei dabei zu haben, die neutral ist und den Fokus auf das Wohl der Kinder legt.

Wie Bürgermeister Markus Lau erklärt, soll am 10. März eine Elternversammlung in der Gemeinde stattfinden. Er würde sich wünschen, dass auch die Volkssolidarität daran teilnimmt.

Denise Schulz

SVZ am 28.02.2020

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Das denken Eltern über den Trägerwechsel der Kita
Foto: Groß Laasch - Kindertagesstätte

Groß Laasch - Weihnachtskonzert der Kita „Laascher Strolche“

(17.12.2019)

Trotz aufregender Wochen durch das Gerangel um die Trägerschaft der Laascher Kita, ist es den Kindern und Erzieherinnen in Zusammenarbeit mit den Eltern gelungen, ein buntes Konzertprogramm auf die Beine zu stellen. Mit viel Liebe, Eigeninitiative der Kinder und Kreativität wurde ein Programm zu aktuellen Thema des Klimawandels gestaltet. Ob als kleine Eisbären, Pinguine oder tanzende Schneeflocken erfreuten alle Kinder und Erzieherinnen die vielen Besucher des Konzertes im Kulturhaus Groß Laasch. Der volle Saal zeigt das große Interesse von Eltern, Großeltern, Verwandten und Bekannten an der voranschreitenden Entwicklung ihrer Kinder. Stark, selbstbewusst und fröhlich präsentierten sich die Kinder auf der Bühne. Die Freude am Singen und das Tanzen in Begleitung der Erzieherinnen zeugt von einem offenen vertrauensvollen Verhältnis zwischen ihnen.

Ein großes Dankeschön an alle Eltern, die bei den Kostümen unterstützen und Kuchen gebacken haben und natürlich auch dem Laascher Karnevalsverein, der die gastronomische Versorgung der Gäste übernahm. Und zu guter Letzt dem Gastwirt, der uns das Geschirr zur Verfügung stellte und auch den Abwasch übernahm.

Team der Kita und Eltern

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Weihnachtskonzert der Kita „Laascher Strolche“
Foto: Die Kinder der Kita „Laascher Strolche“ gestalteten mit ihren Erzieherinnen ein schönes Weihnachtskonzert. Kita

Groß Laasch - Kleine Strolche erkunden Unterholz

(12.06.2018)

Groß Laascher Kita veranstaltet Waldwoche mit insgesamt 43 Kindern

Ohne Probleme passt Matties noch durch die Öffnung des „Holzhauses“. Eine Kindersäge in der Hand lächelt er in die Kamera. Der sogenannte Eingangsbereich der aufgestapelten Höhle ist perfekt für die vielen kleinen Strolche aus Groß Laasch. Matties und 42 weitere Kinder der Kindertagesstätte „Strolche“ in Trägerschaft der Volkssolidarität Südwestmecklenburg schlendern durch den heimischen Wald – es ist Waldwoche. „Das machen wir schon ganz viele Jahre“, erzählt Kita-Leiterin Regina Riebe.

Es zirpt und zwitschert, es knackt und knistert. Der Groß Laascher Wald wird erkundet. Hier und da hämmern die Kleinen auf Baumstümpfen herum, klettern über umgefallene Bäume. „Wir haben mit der Forst alles abgesprochen“, sagt Regina Riebe weiter. Bis vor einer Woche noch hätte die Waldwoche ausfallen müssen – zu trocken, ergo zu gefährlich. Die Waldbrandgefahr wäre einfach zu hoch gewesen. Doch jetzt können die Kinder herumtollen – nach Lust und Laune. Sie sind die Bestimmer. „Die ersten Tage werden wir gar nicht beachtet“, sagt die Kita-Leiterin. Sobald die Truppe im Wald ankommt, stürmen die Kinder los. Zuerst aber wird gemeinsam gefrühstückt. Danach gehts durchs Unterholz.

Die kleine Nele schleicht immer um Regina Riebe herum, klettert auf einen umgefallen Baumstamm. „Guck mal, wie gut ich klettern kann“, ruft sie. Und was machen die Jungs? „Wir sind keine Jungs“, kommt prompt als Anwort. „Wir sind Männer“, sagt ein kleiner Strolch ganz keck. Mit Zange, Säge und Hammer. „Ein wenig Spielzeug nehmen wir mit, aber alles andere finden die Kinder hier im Wald“, sagt Regina Riebe. So auch jede Menge Waldbewohner. Mit Lupe und Vergrößerungsglas beobachten die Mädchen und Jungen den Waldboden. Was krabbelt hier, was kriecht dort?

Nach dem Mittagessen hauen sich alle auf ihre Isomatten und schlafen. Das ist auch nach dem Waldtag der Fall. „Die frische Luft und alles drum und dran macht die Kinder müde“, weiß die Kita-Leiterin. Mit sieben Kolleginnen wird so eine Waldwoche abgedeckt. Alle Kinder immer im Blick – auch solche, die sich im Unterholz verstecken

Sabrina Panknin

SVZ vom 12.06.2018

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Kleine Strolche erkunden Unterholz
Foto: So eine Höhle ist nicht an einem Tag erbaut: Matties hat schon mal die Säge parat. sabrina Panknin


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